Mittwoch, 22. Februar 2012

Böses Ende eines Söldnertraums

Sicher nicht ganz aktuell aber immer noch interessant: ein Artikel der TAZ über zwei reichlich naive Norweger, die im Kongo angeblich das große Söldnerabenteuer suchten oder in den Diamantenhandel einsteigen wollten, und dann wegen Mordes zum Tod verurteilt wurden.

Der Artikel ist auch gerade deshalb interessant, weil er zeigt was für ein Menschenschlag da manchmal durch die Szene geistert. Ich denke zwar, dass solche Leute ein Minderheit bilden, dennoch sollte man sie nicht außer Acht lassen.

Falls es jemanden interessiert, wie die Geschichte weiterging, kann er das in einem englischen Artikel der Wikipedia nachlesen.

Sonntag, 5. Februar 2012

Gurkha-Brigade wird reduziert

In Großbritannien soll nun aus Kostengründen die letzte Gurkha-Brigade reduziert werden, was wohl ihr Ende bedeuten wird.
Mehr dazu bei Spiegel Online.

Freitag, 3. Februar 2012

Dokumentation "Deutsche Legionäre im Indochinakrieg"

Auf Youtube kann man die knapp eine Stunde lange Dokumentation "Deutsche Legionäre im Indochinakrieg" ansehen (die lief mal auf arte).
Auch wenn mich die zwischen die Originalaufnahmen geschnittenen "Spielszenen" stören, wird den ehemaligen Legionären viel Raum gegeben. Auch schafft es diese Doku meiner Meinung nach ganz gut, eine gewisse Faszination zum Thema "Fremdenlegion" beizubehalten, aber sie auf der anderen Seite auch nicht zu Mythos zu verklären.
Außerdem erfährt man auch einiges über die "Überläufer", welche auf den Seiten der Viet Minh gekämpft haben.

Dienstag, 31. Januar 2012

"Schweizer waren überall dabei"

Ein Interview der ZEIT mit dem "Söldner-Nachkommen", Historiker und Journalisten Jost Auf der Maur über das schweizer Söldnerwesen.

Freitag, 20. Januar 2012

Ein Dokument aus der Gründungszeit der Fremdenlegion

Bei Google Books ist mir gerade ein besonders seltenes Dokument in die Hände gefallen

Kapitän der Fremden-Legion
Aus Africa und Spanien. Erlebnisse und Schilderungen eines früheren Kapitäns der Fremden-Legion.
Zugleich als Beitrag zur Geschichte der Kämpfe dieser Legion in Algerien und Spanien.
Jena 1870

Der Verfasser diente in einem französischen Schweizerregiment und dann nach der Julirevolution 1830 in der neu gegründeten Fremdenlegion. In ihren Reihen nahm er an den Feldzügen in Algerien und dann am Karlistenkrieg in Spanien teil.

(das Bild ist nicht im Buch, zeigt aber einen Legionär der Epoche)

Obwohl ich denke, dass dieses Buch außer meiner Wenigkeit nur wenige Interessenten finden wird, möchte ich es allen empfehlen, die sich sozusagen auch für die Frühgeschichte der Legion interessieren.
Mann kann es hier gratis als PDF downloaden.

Mittwoch, 4. Januar 2012

Söldner im Irak

Ein Artikel bei ntv (!) gibt einen Überblick über den Söldnereinsatz im Irak. Im Moment scheint die goldene Zeit für die Sonnenbrillensöldner aus der westlichen Welt dort zu Ende zu gehen, da wohl die Konkurrenz aus Asien und Afrika die Preise drückt.

Die Schattenarmee am Tigris

Donnerstag, 22. Dezember 2011

George R.R. Martin: Das Lied von Eis und Feuer

Ich muss wohl vorausschicken, dass ich eigentlich kein großer Fantasy-Fan bin. Irgendwie hat mich aber die gut gemachte TV-Serie "Game of Thrones" dann doch dazu verleitet die Bücher von George R. R. Martin in die Hand zu nehmen, und musste feststellen, dass es sich um ganz hervorragende Romane handelt.

Ganz im Gegensatz zu Übervater Tolkien, bei dem man die guten Lichtgestalten von den üblen Finsterlingen bereits am Klang der Namen unterscheiden kann, zeichnet Martin komplexe Charaktere. Große Helden erweisen sich gerne als selbstgerechte Naivlinge, ehemalige Schurken entwickeln manchmal tatsächlich Charakter.

Vor allen Dingen aber zeigt Martin – ebenfall im Unterschied zu Tolkien – Krieg nicht als heroisches Gemetzel. Mit großen Schlachtbeschreibungen gibt er sich kaum ab. Bei ihm geht es vor allem um die Auswirkungen auf die kleinen Leute: Plünderungen, Mord, Folter und Vergewaltigungen.

Seine Anregungen besorgte er sich wahrscheinlich in Fachliteratur zum Hundertjährigen Krieg und den Albigenserkriegen. Und so sind trotz aller Fantasy, mit der er übrigens recht sparsam umgeht, ausgesprochen realistische Romane entstanden, die mittelalterliche Kriege in vielem eindringlicher und ralistischer als viele so genannte "historische" Romane beschreiben.

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