Donnerstag, 22. März 2012

Immigranten an die Front

Die Kandidatin der französischen Rechten Marine Le Pen ist anscheinend nicht besonders unglücklich über die Attentate des aus Algerien stammenden Fanatikers Mohammed Merah. Passt ja auch alles wunderbar in den Wahlkampf.

Was dabei gerne übersehen oder auch unterschlagen wird, ist, dass die drei getöteten Soldaten auch einen Migrationshintergrund haben. Sie dienten im 17e régiment du génie parachutiste. Diese Pioniereinhei war im Libanon, auf dem Balkan und in Afghanistan im Einsatz, Spezialität Minen und Sprengstoffe - ein Scheißjob könnte man sagen.

Von Anfang an wurde darauf hingewiesen, dass da ein Fanatiker offenbar Jagd auf Immigranten mache. Inzwischen macht dies nicht mehr so viel Sinn. Wesentlich logischer erscheint mir, dass solche Einheiten der französischen Armee inzwischen einfach zu guten Teilen aus Immigranten und ihrn Kindern bestehen. Die guten Franzosen, die manchmal gerne Frau Le Pen und ihren Club wählen, wollen ihre Kinder sicher nicht beim Minenräumen in Afghanistan wissen.

Kommentare:

  1. Naja man sollte auch zugeben, das es den anderen Parteien verdammt gut gefallen hätte, wenn der Täter ein "Rechter" gewesen wäre.

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  2. Ganz ohne Zweifel. Ändert aber nichts daran, dass "normale" Franzosen den Scheißjob Militär gerne Immigranten überlassen.

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