Mittwoch, 25. September 2013
Two-Gun Cohen
Donnerstag, 7. Juni 2012
Bulletproof Salesman
Der deutsche Unternehmer Fidelis Cloer verkauft im Irak gepanzerte Autos made in Germany. Wenn es sich auch nicht um typisches "Söldnertum" handelt, so wird der Zynismus dieses Glücksritters sicher nur von wenigen Profis erreicht.Sein Zitat: "Peace? What is this? I want war."
erinnert sehr an die Anekdote von dem großen John Hawkwood, der einem Mönch auf den Gruß "Frieden sei mit dir" geantwortet haben soll: "soll ich am Hunger sterben? Wißt ihr nicht, daß ich vom Krieg lebe und Frieden mich ruinieren würde?"
Die Doku ist auch bei Youtube zu sehen.
Freitag, 1. April 2011
Söldner für Gaddafi haben lange Tradition
So schrieb der Spiegel 1989: "Deutsche Spezialisten machen die libysche Luftwaffe schlagkräftiger".
Damals versuchte Gaddafi seine Luftwaffe so umzurüsten dass die Flugzeuge auch Israel erreichen konnten. Dazu mussten sie in der Luft betankt werden. Von entscheidender Hilfe waren dabei Mitarbeiter deutschen Firma "Intec Technical Trade" bei München. Diese vermittelte vor allem ehemalige Mitarbeiter von Dornier als Techniker aber auch zwei Ex-Soldaten der Bundesluftwaffe.
Von "Söldnern" oder "Söldnerfirmen" sprach man damals noch nicht, aber irgendwie handelte es sich doch um etwas in der Art. Auch dass Deutsche fleißig mitarbeiteten Giftgasbomben zuerst zu produzieren um diese dann über Israel abzuwerfen scheint damals im Bundestag lange niemand groß interessiert zu haben.
Samstag, 19. September 2009
Der Rebell
Besonders interessant ist natürlich der Teil über die Wehrsportgruppe Hoffmann. Hoffmann versuchte sich anscheinend zuerst als Waffenhändler und vermittelte dann seine Leute als Söldner an die PLO. Dort trainierten die Idealisten von rechts dann in unmittelbarer Nähe von denen von der RAF. Später wurde Hepp dann von der Stasi sogar im selben Hotel untergebracht, in dem vorher die Aussteiger von der RAF gewohnt hatten.
Sonntag, 16. August 2009
B-26 in Biafra
Donnerstag, 13. August 2009
Händler des Todes verhaftet
Vor ein paar Tagen wurde in Thailand der russische Waffenhändler Viktor Bout verhaftet. Einem größeren Publikum ist er vor allem deshalb bekannt, da er als Vorlage für die Hauptfigur des Films "Lord of War" mit Nicolas Cage gedient haben soll.Bout liefert seit vielen Jahren leichtes und schweres Kriegsgerät in fast alle Krisenregionen der Welt. Zu seinen Kunden gehörten die Taliban, die kolumbianische FARC, die Rebellen in Liberia, der Sudan, angeblich auch al-Qaida.
Zum Stolperstein wurden seine Lieferungen an die FARC, da mit diesen Waffen auch US-Bürger getötet worden sein sollen. Deshalb wird er in den USA gesucht und nun seine Auslieferung aus Thailand gefordert.
Allerdings ist man in Thailand von diesen Argumenten nicht so überzeugt, so dass sich der Prozess in die Länge ziehen kann. Man kann auch vermuten, dass wichtige amerikanische Stellen die Auslieferung heimlich hintertreiben, da man nicht möchte, dass er aussagt, was er vielleicht im Auftrag der CIA vor Jahren alles so ausgeliefert hat. Man sollte hier nur an das schöne Ende des Films "Lord of War" denken, als der mit so viel Aufwand Verhaftete dem eifrigen Polizisten die echten Machtstrukturen erklärt und lächelnd aus dem Gefängnis spaziert.
Bericht in der Süddeutschen Zeitung
am ausführlichsten ist der Bericht in der New York Times
Dienstag, 2. Juni 2009
Yair Klein
Unter diesem schönen Titel gibt es mehr Informationen zur Person des berüchtigten israelischen Waffenhändlers. Sozusagen als Ergänzung zu unserem aktuellen Artikel über die Israelis.
