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Donnerstag, 27. März 2014

Möchtegernkiller und Sündenbock

Auf SPIEGEL.TV gibt es zur Zeit eine interessante Reportage über einen ehemaligen Bundeswehrscharfschützen, der später kurz als Söldner arbeitete. Da ihm dies zu anstrengend war suchte er dann anscheinend einen “Job” als Auftragskiller und lief damit in eine Falle der US Drogenermittlungsbehörde DEA.

SPIEGEL.TV

Ein ausführlicher Bericht befindet sich im neuen Spiegel Nr.13 2014.

Montag, 7. Oktober 2013

Rolf Steiner

Über das spätere Leben von Rolf Steiner konnte ich leider nie etwas herausfinden. Nur gelegentliche Hinweise, dass er irgendwann gestorben sei, eventuell an den Spätfolgen seiner Haft.
Nun hat mich erfreulicherweise ein Leser von Kriegsreisende auf einen interessanten Artikel in der Welt am Sonntag aufmerksam gemacht. Steiner lebt immer noch, ist (wie zu erwarten) etwas grantig und arbeitet an seinen Memoiren.
Also von hier: alles Gute nach München!

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Käufliche Krieger Die lange Blutspur eines Söldners

Eine recht interessante Zusammenfassung der Söldnerkarriere von Bob Denard erschien in der Zeitung der Der Tagesspiegel. Hier wird vor allem auf die schmutzigen Aspekte seines Tuns und die heimliche Unterstützung durch die Regierung in Paris verwiesen.

Montag, 7. Mai 2012

Outdoor & Adventure

Bei N24 gibt's mal wieder eine sogenannte "Reportage" über das Training der Fremdenlegion. Das Ganze wird dann unter dem reißerischen Titel "Die Söldner" so angeprießen:

"Knapp zehn Meter Sicht, Schlangen, quälende Parasiten: Sümpfe, Flussläufe und die dichte Vegetation machen das Vorankommen zu einer Strapaze. In dieser unwirtlichen Umgebung leben die Söldner des 3. Regiments der französischen Fremdenlegion. Die N24-Reportage begleitet die Ausbildung der legendären Truppe im Dschungel von Französisch-Guayana. Autor Klaus Wilken zeigt, wie die Söldner lernen, im Dschungel Südamerikas zu überleben und zu kämpfen."

Tja, Söldnertum als Outdoor-Extremsport, Adventure, Trekking und was weiß ich...

Kein Wunder, wenn dann irgendwelche dieser Abenteuer später durchdrehen und mit Leichen spielen, wenn diese von den Medien so bunt angepriesenen Träume nicht in Erfüllung gehen.

Mittwoch, 22. Februar 2012

Böses Ende eines Söldnertraums

Sicher nicht ganz aktuell aber immer noch interessant: ein Artikel der TAZ über zwei reichlich naive Norweger, die im Kongo angeblich das große Söldnerabenteuer suchten oder in den Diamantenhandel einsteigen wollten, und dann wegen Mordes zum Tod verurteilt wurden.

Der Artikel ist auch gerade deshalb interessant, weil er zeigt was für ein Menschenschlag da manchmal durch die Szene geistert. Ich denke zwar, dass solche Leute ein Minderheit bilden, dennoch sollte man sie nicht außer Acht lassen.

Falls es jemanden interessiert, wie die Geschichte weiterging, kann er das in einem englischen Artikel der Wikipedia nachlesen.

Mittwoch, 1. September 2010

Seine unangreifbare Majestät, der König der Söldner

Parallelgesellschaft "Private Sicherheitsfirmen": Wie der Ex-Blackwater-Chef Erik Prince nach Abu Dhabi emigrierte und US-Kläger das Nachsehen haben

Ein interessanter Artikel in der Telepolis.

Dienstag, 13. Juli 2010

Ein Gruß aus der Vergangenheit

Bei Stralsund sind zwei Skelette aus dem 30jährigen Krieg gefunden worden. Sie stammen wohl von zwei Söldnern Wallensteins.

Newsticker Süddeutsche.de

Samstag, 5. Juni 2010

Nochmal Asgaard

Im Tagesspiegel gibt es noch einen erhellenden Artikel zum Thema "Deutsche Söldner nach Somalia?".
Es hat sich mal ein Journalist die Mühe gemacht, nach Telgte zu fahren und den Condottiere des Münsterlandes selbst zu befragen.
Auch der Bürgermeister von Telgte kommt zu Wort.
Treffend auch der Titel:
"Mad in Germany"

Donnerstag, 27. Mai 2010

Noch mehr Lärm um überhaupt nichts

Das ganze Getue um den Somalia-Einsatz einer deutschen "Söldnerfirma" erweist sich zusehends als Schaumschlägerei. Es ensteht dabei der Verdacht, dass besagte Firma und eventuell der somalische Warlord einfach in die Presse kommen wollten. Dabei wurde der Skandalhunger der Medien willig von den so genannten Experten Franz Feyder und Rolf Uesseler gefüttert, die anscheinend hauptsächlich am eigenen Ruhm arbeiten.
Aufgedeckt wurde dabei natürlich gar nichts, ganz im Gegenteil, eine Menge Staub aufgewirbelt und damit alles vernebelt.
Mehr dazu hier

Mittwoch, 27. Januar 2010

Frauen-Bataillon der UNO

Zwar hat dieser Beitrag nichts mit Söldnern direkt zu tun, aber ich fand ihn doch mal interessant ...

"Indiani" nennt man sie in Liberia, die schwerbewaffneten Frauen des indischen UNO-Bataillons. Schwerbewaffnet mit Sturmgewehren und Schlagstöcken sind sie die einzige Frauenpolizeitruppe weltweit. Sie sollen in dem von Bürgerkrieg zerstörten westafrikanischen Land helfen, wieder Vertrauen zu den Ordnungshütern schaffen und den Frieden zu sichern.
ZDF, Mona Lisa

Montag, 18. Januar 2010

"Mudschaheddin"-Söldner

In Afghanistan sind die Mudschaheddin-Milizen wieder auf dem Vormarsch. Vielerorts springen sie in die Lücke, die staatliche Stellen hinterlassen. Die Mudschaheddin bieten dort das, was Polizei und Armee nicht gewährleisten: Schutz - wenn auch mit alten Waffen.

Ein Beitrag im Weltspiegel.

Donnerstag, 14. Januar 2010

Der Graf und die Raketen-Babys

Mit schwerbewaffneten Sportflugzeugen versuchte der schwedische Graf Carl Gustaf von Rosen vor 40 Jahren, den Völkermord im westafrikanischen Biafra zu beenden. Seine Söldnerstaffel "Biafra Babys" wurde in dem von Stammesfehden, Supermachtrivalität und der Gier nach Erdöl angeheizten Bürgerkrieg zur Legende.

Ein interessanter Bericht (mit einigen guten Fotos) über den vermutlich beliebtesten Söldner aller Zeiten Graf Carl Gustaf von Rosen bei einestages.spiegel.de.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Der letzte Schweizer

Schweizer Waffen und Söldner kamen über Jahrhunderte in fremden Kriegen zum Einsatz. Noch kaum bekannt: 1801 gar in den Wüsten Afrikas.
Christoph Zürcher schreibt in der NZZ einen sehr launigen Artikel über das Schicksal des Schweizer Söldners Henderick Portenger.

Mittwoch, 4. November 2009

Spiegel "einestages" über Deutsche in der Fremdenlegion

Über Deutsche in der Fremdenlegion, exemplarisch dargestellt am Schicksal des Legionärs Horst Pahl.

Dienstag, 3. November 2009

Privatisierung des Krieges?

Hans Zippert macht sich so seine Gedanken.
Warum sollte man nicht jeden Waffengang ausschreiben?
Wenn sich die Taliban an das Vergabeverfahren halten, haben sie vielleicht ja eine Chance ... ;-)

Montag, 28. September 2009

Dienstag, 9. Juni 2009

Die Privatkrieger

Reißerisch vermarktet: Einsatz von deutschen Söldnern
faz.net vom 04.09.2009.

Noch eine Rezension des Buches "Exportschlager Tod" von Franz Hutsch.

Montag, 8. Juni 2009

Adrenalinstöße am Hindukusch

Auch wenn Verteidigungsminister Franz-Josef Jung es anders sehen mag: Es ist Krieg in Afghanistan. Das schreiben übereinstimmend drei Autoren, die sich intensiv mit dem Bundeswehreinsatz am Hindukusch beschäftigt haben. Ihre Bücher helfen allein durch ihre Fülle an Informationen bei der eigenen Positionsbestimmung in einer mit Tabus belegten Diskussion.
Handelsblatt.com vom 07.06.2009.

In dem Artikel werden zwei Bücher über den deutschen Bundeswehreinsatz in Afghanistan, sowie das Buch "Handlanger des Todes" von Franz Hutsch vorgestellt.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Legendärer Händedruck: Denkbar, dass hoch im Bünder Norden einst Hengist und Horsa ihren Bund schlossen

Bünde. Wer kennt sie nicht, die Sage von den Brüdern Hengist und Horsa die sich auf einem Feld bei Dünne die Hand gereicht haben und einen Bund zur Eroberung Englands schlossen. Dies soll sich im 5. Jahrhundert zugetragen haben, lange bevor gesicherte Aufzeichnungen über das Bünder Land angefertigt wurden. Die NW forschte nach: Was ist überliefert über diese Recken, die vermeintlich das Stadtwappen zieren? Und verweist "Hengsthorst" als Straßenname wirklich auf diese legendäre Begegnung?
nw-news.de am 27.05.2009.


Mittwoch, 6. Mai 2009

Bizarrer Schattenkrieg: Berlin-Premiere eines beeindruckenden Dokumentarfilms über geheime CIA-Operationen

Der angeblich heftigste Luftkrieg der Geschichte wurde nie offiziell erklärt. Mit über zwei Millionen Tonnen Bomben warf die US-Armee zwischen 1960 und 1975 mehr Sprengstoff auf Laos als im Zweiten Weltkrieg auf Deutschland und Japan zusammen. Und dies ohne Wissen oder gar Zustimmung des US-Kongresses oder der Öffentlichkeit. Und obwohl Laos im nebenan tobenden Vietnam-Konflikt offiziell neutral war.

Dies ist jedenfalls die These des Dokumentarfilms »Amerikas Geheimkrieg in Laos«, der morgen Berlin-Premiere feiert. Und es ist nur eine Facette der schier unglaublichen Vorgänge, die Regisseur Marc Eberle beschreibt und die das südostasiatische Laos seit den späten 50er Jahren bis in die Gegenwart destabilisieren. [...]


Artikel im "Neuen Deutschland" vom 06.05.2009.